Änderungen von Dokument Digitale Mitgliederverwaltung
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Zusammenfassung
Details
- Seiteneigenschaften
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- Inhalt
-
... ... @@ -9,61 +9,8 @@ 9 9 10 10 = {{id name="DigitaleMitgliederverwaltung-Hintergrundinformationen"/}}Hintergrundinformationen = 11 11 12 - VielederDokumentemüssenvon einer oder mehreren Partienunterschrieben werden.Wir unterscheiden dabei Dokumente mit geringem und hohem "Streitwert". Unsere Definition zielt hierbei aufeineEinschätzung ab, welcher Schaden dem Vereinpotentiell entstehen könnte undob wir im Zweifel eine ordnungsgemäße Unterschriftvor Gericht beweisen können müssen. Beispielsweise hat der Lagervertrag (möglicheSchäden im 2-3 stelligenEurobereich) einenanderen Stellenwert als beispielsweise ein Einweisungszettel (potentiell Personenschäden, dies kann in Millionen gehen).12 +* Arten und Stufen der digitalen Signatur 13 13 14 -In Deutschland – und in der gesamten EU nach der eIDAS-Verordnung – gibt es **drei Stufen elektronischer Signaturen**: die **einfache elektronische Signatur (EES**), die **fortgeschrittene elektronische Signatur (FES)** und die **qualifizierte elektronische Signatur (QES)**. 15 - 16 -* Die (% data-start="267" data-end="308" %)**einfache elektronische Signatur (EES)**(%%) ist jede elektronische Form, mit der man einer Erklärung zustimmt, ohne besondere Sicherheitsmaßnahmen. Das kann zum Beispiel ein eingetippter Name in einer E-Mail, ein eingescanntes Bild einer Unterschrift in einem PDF oder das Anklicken eines „Ich stimme zu“-Buttons sein. Sie ist leicht zu erstellen, hat aber nur einen geringen Beweiswert, da weder die Identität des Unterzeichners sicher geprüft noch Manipulationen zuverlässig erkannt werden. Die EES eignet sich vor allem für alltägliche Geschäftsvorgänge mit geringem Risiko, wie interne Freigaben, einfache Auftragsbestätigungen oder unverbindliche Absprachen. 17 -* Die (% data-start="936" data-end="985" %)**fortgeschrittene elektronische Signatur (FES)**(%%) muss eindeutig einer bestimmten Person zugeordnet sein, die Identifizierung des Unterzeichners ermöglichen und die Integrität des unterschriebenen Dokuments sicherstellen. Das geschieht meist über kryptografische Verfahren und persönliche Signaturschlüssel, die nur der Unterzeichner kontrolliert. Bekannte Beispiele sind Signaturen mit DocuSign, Adobe Sign oder FP Sign, bei denen eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (etwa per SMS-TAN oder App) erfolgt, oder Signaturen mit einem persönlichen Zertifikat aus einer Public-Key-Infrastruktur. Die FES bietet einen hohen Beweiswert vor Gericht, ersetzt aber nicht die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform. Sie wird häufig für B2B-Verträge, Geheimhaltungsvereinbarungen oder wichtige, aber formfrei mögliche Vereinbarungen eingesetzt. 18 -* Die (% data-start="1775" data-end="1821" %)**qualifizierte elektronische Signatur (QES)**(%%) ist die sicherste Form und in der EU der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt. Sie darf nur mit einem qualifizierten Zertifikat erstellt werden, das von einem staatlich zugelassenen qualifizierten Vertrauensdiensteanbieter ausgestellt wird (z. B. D-Trust, Swisscom oder A-Trust). Die Erstellung erfolgt über eine sichere Signaturerstellungseinheit, wie eine Signaturkarte mit Kartenleser oder einen Fernsignaturdienst mit starker Identifizierung (z. B. VideoIdent). Die QES ist rechtlich zwingend erforderlich, wenn für ein Dokument die Schriftform nach § 126a BGB vorgeschrieben ist, etwa bei bestimmten Arbeitsverträgen, Verbraucherdarlehensverträgen oder in behördlichen und gerichtlichen Verfahren. 19 - 20 -(% style="" data-start="2537" data-end="2886" %) 21 -Kurz gesagt: Die EES ist schnell und unkompliziert, aber unsicher und nur für risikofreie Vorgänge geeignet. Die FES ist technisch sicherer, rechtlich belastbarer und für wichtige, aber formfreie Vereinbarungen ideal. Die QES ist rechtlich vollwertig wie eine handschriftliche Unterschrift und für alle Schriftformerfordernisse zwingend notwendig. Zusammenfassung: 22 - 23 -(% style="text-decoration: none;" %) 24 -(% class="" %)|=((( 25 -Signaturtyp 26 -)))|=((( 27 -Sicherheitsniveau 28 -)))|=((( 29 -Rechtliche Wirkung 30 -)))|=((( 31 -Umsetzung 32 -))) 33 -(% class="" %)|((( 34 -**EES** 35 -)))|((( 36 -niedrig 37 -)))|((( 38 -schwacher Beweiswert 39 -)))|((( 40 -Eingescannte Unterschrift, ein einfacher Button 41 -))) 42 -(% class="" %)|((( 43 -**FES** 44 -)))|((( 45 -mittel 46 -)))|((( 47 -starker Beweiswert, aber kein Ersatz der Schriftform 48 -)))|((( 49 -Adobe Sign, DocuSign oder ähnliches 50 -))) 51 -(% class="" %)|((( 52 -**QES** 53 -)))|((( 54 -hoch 55 -)))|((( 56 -gesetzlich Schriftformersatz 57 -)))|((( 58 -Mehrfaktor, über einen zugelassenen Vertrauensdienstleister 59 -))) 60 - 61 -\\ 62 - 63 -{{confluence_tip title="Zusammenfassung"}} 64 -Für uns im Makerspace bedeutet das, dass wir die EES und FES (über DocuSeal) einsetzen können. Wir haben keine Partnerschaft mit einem Anbieter, der die QES und damit die Schriftformerfordernis abdecken würde, sodass wir alle Dokumente, für die die Schriftform erforderlich ist, weiterhin handschriftlich unterschreiben lassen. 65 -{{/confluence_tip}} 66 - 67 67 = {{id name="DigitaleMitgliederverwaltung-Anforderungen/Workshop"/}}Anforderungen / Workshop = 68 68 69 69 Am Dienstag, den 12.08.2025 fand hierzu ein Workshop statt, bei dem Vertreter des IT Teams, der Mitgliederverwaltung sowie des Vorstands teilgenommen haben. Dabei wurden die Ziele erläutert und definiert, ebenfalls haben eine Übersicht der bestehenden Dokumenten-Typen erstellt, mit denen wir im Verein heute hantieren. Für jedes Dokument wurde dann evaluiert, ob es in Zukunft komplett digitalisiert werden kann oder ob beispielsweise aus Haftungsgründen die Schriftform und damit eine handschriftliche Unterschrift weiterhin notwendig ist. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick: ... ... @@ -204,19 +204,7 @@ 204 204 )))|((( 205 205 **Formular existiert nicht**. Stand heute wird ein Einweisungszettel mit manuellen Notizen zweckentfremdet. 206 206 )))|((( 207 -Im Prinzip sind vier Parteien involviert: 208 - 209 -1. Einweiser:in - die Person hat eine besondere Unterweisung für die/den neue(n) Einweiser:in durchgeführt - muss angegeben sein, muss aber nicht unterschreiben 210 -1. Bereichsleitung - schlägt vor und muss die Person zum Einweiser berufen 211 -1. Vorstand - bestätigt die Berufung 212 -1. Neue(r) Einweiser:in - unterschreibt, dass die Regelungen verstanden wurden. 213 - 214 -Wenn das Formular von allen Parteien unterschrieben wurde: 215 - 216 -* Automatisch In Paperless NGX der Akte hinzufügen 217 -* Flag auf der Homepage setzen 218 -* Es sind manuelle Aufgaben seitens der MV notwendig (Slack Channel hinzufügen) → Vikunja Task 219 -* Bei Bedarf kann der Prozess für den Übungsleitervertrag automatisch gestartet werden 154 +\\ 220 220 ))) 221 221 |((( 222 222 Haftungsausschluss ... ... @@ -223,20 +223,9 @@ 223 223 )))|((( 224 224 ❌️ 225 225 )))|((( 226 -Wird sehr früh (schon beim ersten Besuch der offenen Werkstatt) unterschrieben und abgeheftet. 227 - 228 -Zu dem Zeitpunkt existiert weder eine Akte für das Mitglied noch eine Notwendigkeit für eine eigene Gäste-Akte 229 - 230 -Bisher: 231 - 232 -* Bei Beginn der Mitgliedschaft wird der Haftungsausschluss aus dem großen Stapel heraussortiert 161 +\\ 233 233 )))|((( 234 -Zwei Vorschläge: 235 - 236 -* Wie bisher Haftungsausschluss raussuchen, Einscannen und manuell in Paperless NGX zuweisen 237 -* Alternativ zusammen mit dem Mitgliederantrag noch einmal versenden 238 - 239 -Wird aber handschriftlich benötigt, muss also so oder so eingescannt werden 163 +\\ 240 240 ))) 241 241 |((( 242 242 Einweisungszettel ... ... @@ -243,18 +243,7 @@ 243 243 )))|((( 244 244 ❌️ 245 245 )))|((( 246 -Müssen aus Haftungsgründen handschriftlich unterschrieben werden. 247 -Mit Abstand die meisten Zettel 248 - 249 -* Blanko-Zettel liegen im Aktenschrank am Eingang. 250 -* Nach einer Einweisung lässt der Einweisende die Teilnehmenden den Zettel ausfüllen und unterschreiben 251 -* Danach werden sie in den Briefkasten geworfen 252 -* Die Mitgliederverwaltung erfasst die Zettel. Dabei werden ebenfalls einige Dinge geprüft 253 -** Hat die Person notwendige Vorbedingungen erfüllt (beispielsweise einen LMS Kurs)? 254 -** Ist die einweisende Person überhaupt Berechtigt, diese Einweisung durchzuführen? 255 -** Muss für die Teilnehmenden eine Abbuchung veranlasst werden? 256 -** Muss für den Einweisenden eine Auszahlung veranlasst werden? 257 -* Danach wird der Zettel in die jeweiligen Akten einsortiert. 170 +\\ 258 258 )))|((( 259 259 \\ 260 260 ))) ... ... @@ -263,12 +263,7 @@ 263 263 )))|((( 264 264 ✅️ 265 265 )))|((( 266 -Kann digital über DocuSeal oder in Papierform unterschrieben werden. 267 - 268 -Wenn DocuSeal → geht in Kopie an die Mitgliederverwaltung 269 -Wenn Papierform → wird eingeworfen 270 - 271 -Nach Erfassen kann die Person eine Kiste beantragen, die dann monatliche Kosten auslöst 179 +\\ 272 272 )))|((( 273 273 \\ 274 274 ))) ... ... @@ -277,12 +277,7 @@ 277 277 )))|((( 278 278 ✅️ 279 279 )))|((( 280 -Kann digital über DocuSeal oder in Papierform unterschrieben werden. 281 - 282 -Wenn DocuSeal → geht in Kopie an die Mitgliederverwaltung 283 -Wenn Papierform → wird eingeworfen 284 - 285 -Nach Erfassen kann die Person das Projektlager automatisch nutzen. 188 +\\ 286 286 )))|((( 287 287 \\ 288 288 )))
- Confluence.Code.ConfluencePageClass[0]
-
- Id
-
... ... @@ -1,1 +1,1 @@ 1 -2028667 121 +202866709 - URL
-
... ... @@ -1,1 +1,1 @@ 1 -https://wiki.makerspace-darmstadt.de/spaces/PROJ/pages/2028667 12/Digitale Mitgliederverwaltung1 +https://wiki.makerspace-darmstadt.de/spaces/PROJ/pages/202866709/Digitale Mitgliederverwaltung